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Der Vizsla

Seit einigen Jahren sehen wir den Magyar Vizsla immer häufiger auf Gesellschaftsjagden. Anfänglich noch als „Exot“ belächelt, da sein freudiges Temperament und Anhänglichkeit zum Hundeführer überhaupt nicht ins Idealbild vieler Rüdemänner von einem Vorstehhund passte.


Carmen vom Niedersachsenstein - Besitzer Arne Kröger -


Einige wenige, die sich trotzdem an die Abrichtung eines Vizsla heranwagten, wurden nicht selten enttäuscht. Mit der damaligen Härte, wie Jagdhunde im allgemeinen abgerichtet wurden, fielen die jagdlichen Leistungen,

                          - Diana - Doro - Amsel -

bzw. Prüfungsleistungen der ungarischen Vorstehhunde, je mehr Härte angewendet wurde, rapide ab. Insbesondere dem 1977 gegründeten Verein ungarische Vorstehhunde (VUV), unter ihren Initiatoren Heinrich Berr und Josef Rauwolf ist es  zu verdanken, dass der Vizsla gegenüber anderen Vorstehhunderassen, heute als gleichwertig leistungsstarker Vorstehhund steht. Im Jahr 2002 ereichte z.B. der Magyar Vizsla Rüde „Ben Alkira vom Paradies“ auf einer VGP den 1. Preis mit 345 Punkten + Bringselverweiser. Über 300 Punkte auf einer VGP sind längst keine Ausnahmen mehr. 

Zum Führen eines Vizsla ist es unabdingbar, sich mit dem Wesen des Vizsla auseinander zusetzen. Ich halte es für wichtig, zu wissen, dass es sich bei dem Magyar Vizsla um eine „alte“ Hunderasse handelt im Vergleich zu anderen Vorstehhunden. Ungarische Bracken und Windhunde sowie die semmelfarbigen Jagdhunde der Türken, sollen die Vorfahren unserer heutigen Vizslas sein. Auf über tausend Jahren alten Zeichnungen sind bereits ungarische Jäger mit ihren Vizslas dargestellt. So ist es wohl auch diesen magyarischen Jägern zu verdanken, dass aufs Strengste über die herausragenden Jagdeigenschaften bei der Zucht geachtet wurde, damit diese „alte“ Jagdhundrasse uns bis heute erhalten blieb.

Aufzeichnungen zu Folge, wird der Magyar Vizsla seit 1700 rein gezüchtet, in der Hälfte des 19. Jahrhundert wurden, wie bei vielen Rassen auch , fremde Rassen (z.B. Pointer) eingekreuzt.. Vom Wesen her, verfügt der Vizsla über eine ausgeprägte Sensibilität. Grobe Behandlung, groben Zwang oder Schläge sind bei der Abrichtung eines Vizsla völlig fehl am Platz. Der Vizsla will von seinem Herrn geführt werden. Die Partnerbeziehung zum Herrn ist beim Vizsla ausserordentlich stark´, sein Führer ist für ihn der Rudelboss, dem er sich total unterordnet.
 

In einem Fachbuch fand ich folgende allgemeine Charakteristika: ..ein Jagdhund von mittlerer Größe, von eleganter Erscheinung, etwas leicht gebaut, sandgelb, kurzhaarig. Er zeigt die vollendete Harmonie der Schönheit und Kraft. Er ist ausgeglichen, intelligent und von lebhaftem Temperament.

 

Eine Journalistin, die meine Hunde fotografierte, schrieb in ihrem Artikel über Vizslas, unter dem Bild meiner Hündin Diana:

          - Der goldene Aristokrat vereint edlen Charakter und Schönheit -