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das es Zeit ist für ein herzliches Schulterklopfen

Aktuell: Die Suche nach „guten Händen“ für die Welpen gestaltet sich leider nicht immer einfach. Für mich ist diese Suche ein wesentlicher Bestandteil der züchterischen Aufgabe. Der Kreislauf Wurfplanung, Durchführung und Abgabe der Welpen schließt den Kreis noch nicht. Erst wenn die Welpen/Hunde auf den Anlagenprüfungen geführt und die Auslese der Tiere, die für die weitere Zucht geeignet sind erfolgt ist, wird das Ziel dieser Generation erreicht.  

Ich meine: Die Haltung und der Einsatz qualifizierter Hunde für den Jagdbetrieb ist eine unverzichtbare Grundvoraussetzung tierschutzkonformer Jagd.
Konfliktpotenziale zwischen Tierschutzanforderungen und Bedürfnissen der Leistungsförderung und Ausbildung der Hunde bestehen und müssen m.E kritisch bewertet und gelöst werden.

Für die züchterische Bewertung sind Jagdhundeprüfungen unverzichtbar, jedoch meine ich, dass das Prüfungsgeschehen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des JGHV und seinen Mitgliedervereinen so auszurichten ist, dass den heutigen Tier- und Naturschutzanforderungen, sowie den Jagd-/Schonzeiten Rechnung getragen wird. 

- Durchführung der Jugendsuchen VJP bis zum Ende eines Jagdjahres (31.März), bzw. bis zum Beginn der Brut- und Setzzeit (15. April)

- Änderung der Zulassungsbestimmungen (§ 4 VZPO)
- Durchführung der Herbstzuchtprüfungen nach dem 15. September
- Vergabe von „Prädikaten“ auf den Brauchbarkeitsprüfungen
- Keine Wiederholungen bei bestandener Prüfung - keine "Punktejagd"-                
- Grundsätzlich Durchführung von Alterszuchtprüfungen (AZP)
- Einzelfachprüfungen im Rahmen der Jagdausübung

  (z.B. Verlorenbringen von Federwild

  / Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer) 

 Was meinen Sie ?

  © Reinhard Kahrs - 15.09.2003/12.11.2003

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Modeerscheinung mit Folgen:


Persönliche Eitelkeiten können in kürzester Zeit aus einem wesensfesten Jagdgebrauchshund ein recht verhätscheltes, aber trauriges Geschöpf machen. Und wenn aus dem süßen Welpen erst ein großer, arbeitsloser Jagdhund geworden ist, dann ist auch der Besitzer oft nicht mehr glücklich, dafür aber vielleicht das Tierheim um einen Insassen reicher.

 "Wie kommen Nichtjäger an solche Hunde? Die dem JGHV angeschlossenen Gebrauchshund-Zuchtverbände haben zwar alle in den Statuten stehen, dass Welpen nur in Jägerhände verkauft werden sollen, doch wenn es Blüten treibt wie derzeit beispielsweise bei den Weimaranern und Magyar Vizsla beider Haararten, fallen offensichtlich doch einige Züchter um, oder werden mit irgendwelchen üblen Tricks überlistet."

Dieses Thema beschäftigt auch viele Vizsla-Freunde.Die Anfragen von Nichtjäger nach Welpen überwiegen teilweise bei Züchtern. Hierbei ist weiter festzustellen, dass sofern ein Magyar Vizsla bei einem VUV-Züchter nicht zu bekommen ist, Welpen bei einem Züchter erworben werden, die nicht dem Verband angehören.

"Lohnt sich das Geschäft mit dem "Modehund" Magyar Vizsla, die nicht unter Beachtung einer Zuchtordnung "gezüchtet" worden ?" - Was interesiert den cleveren Geschäftmann ,ob Wesensmägel vorliegen oder ob die Erbanlagen Degenerationsmerkmale zeigen? Das Führen eines Hundes auf den Anlagenprüfungen, insbesondere das Üben im eigenen oder fremden Revier, ist mit erheblichen Zeitaufwand und Kosten verbunden. Und die Verpaarung von Hündin und Rüde ist auch ohne diesen Aufwand möglich und steigert den Gewinn unseres "kleinen Geschäftsmannes".

Ich meine: Unterstützen Sie diese " Welpenvermehrer" nicht.

Die Welpenpreisempfehlung des VUV liegt z. Zt. bei  800 € - 1.000 €

Diese Welpen sind aus Form , Form und Anlagen oder  Form, Anlagen und Leistung gezogen. Die Elterntiere sind gesund - HD-frei- und wurden von erfahrenen Zuchtrichtern formbewertet. Die Würfe wurden gemeinsam mit dem Hauptzuchtwart geplant! 

© Reinhard Kahrs 28.01.2005