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Am 27.11.04 haben wir gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft praktischer Naturschutz-Bund Bremen und dem Jungjägerkurs der Jägerschaft Osterholz eine Hegemaßnahme (Entkusselung) durchgeführt.

Biotoppflegemaßnahmen am Ochsengrundberg 

Aktuell sind über dreißig seltene Pflanzenarten im Gebiet beheimatet.

Nach Beendigung des Tonabbaus konnten sich artenreiche Lebensgemeinschaften der Heiden, Magerrasen und Kleingewässer entwickeln.

Somit stellt das Gebiet ein Refugium für zahlreiche, in der damaligen weitläufigen Heidelandschaft weit verbreiteten Tier- und Pflanzenarten dar. Heutzutage sind die betreffenden Lebensräume sehr selten geworden, da für sie „kein Platz“ in der modernen Agrarlandschaft verbleibt.

Da Heiden und Magerrasen sogenannte Halbkulturbiotope auf potentiellen Waldstandorten darstellen, ist zum dauerhaften Erhalt ein entsprechender Eingriff notwendig.

Die Pflegemaßnahmen sind als Nachahmung der einstigen Bewirtschaftungsmaßnahmen der Heidebauern zu verstehen.

Die z.T. hochspezialisierten und anspruchsvollen Tier- und Pflanzenarten auf ausreichend sonnige Bedingungen angewiesen; im Schatten von Büschen und Bäumen würden diese verkümmern und schließlich verschwinden.    

Durch die Biotop-Pflegemaßnahmen sollen geeignete Lebensbedingungen erhalten oder auch wiederhergestellt werden. 

Notwendige Pflegemaßnahmen: regelmäßige Gehölzentfernung in bestehenden Biotopen; hoch aufgewachsene Bäume im Randbereich entfernen, um den Schattenwurf zu vermindern; zur Biotopeinrichtung in begrenztem Maße an entsprechenden Lokalitäten auch die Beseitigung von Gehölzbeständen notwendig (z.B. Beseitigung von Nadelholzforst für eine „Feuchtwiesenentwicklung“ im Nordosten); Plaggmaßnahmen (Entfernung des Rohhumus) z.B. zur Regeneration von Heidegesellschaften; Mahd und extensive Beweidung von Magerrasenbereichen; Entschlammung von Kleingewässern. 


Die Maßnahmen dienen dem Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt.

Die Pflegemaßnahmen beschränken sich nur auf einen mehr oder weniger kleinen Teil des Gebietes, wogegen ein beträchtlicher Teil unangetastet und sich selbst überlassen bleibt. 

 
(Siegfried Eisend v. d. Arbeitsgemeinschaft praktischer Naturschutz - Bund Bremen)

Für Naturschutzaktivitäten haben die Jäger in Niedersachsen in den Jahren 2001/02 insgesamt 2,3 Mio. € aus eigener Tasche aufgebracht und 292.000 Arbeitsstunden geleistet!


Eine stattliche Leistung im Intresse der freilebenden Tiere und wildwachsenden Pflanzen unserer Heimat. 

(Quelle:  Landesjägerschaft Niedersachsen)